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Am Samstag erreichte
die fünfte Jahreszeit ihren Höhepunkt: Zum ersten Mal nach 21 Jahren zog
wieder ein Faschingsumzug durch die Heilbronner Innenstadt. Laut Schätzung
der Polizei säumten rund 20.000 fröhliche Zuschauer die drei Kilometer
lange Umzugsstrecke.
„Aufgrund der großen Resonanz sollten wir uns überlegen den
Faschingswurm im Zwei-Jahresrhythmus durch die Stadt zu führen",
sagt Kilgus. Weitere Sponsoren müssen zuvor noch gefunden werden.
Besseres Wetter hätten die Karnevalisten am Umzugstag kaum haben können.
Bei strahlendem Sonnenschein, aber bitterböser Kälte, setzt sich der
Gaudiwurm überpünktlich in Bewegung.
Schon um 13.56 Uhr und damit fünf Minuten früher als geplant starten die
über 2.000 Musikanten, Tanzgarden, Geister und Hexen an der Götzenturmbrücke
zum bunten Narrenreigen durch die Stadt
Den
Alkoholausschank vom Festwagen herunter hat das Umzugskomitee untersagt,
der Sicherheit zuliebe. Dafür hageln von oben tonnenweise Bonbons und Süßigkeiten
in die närrische Menge.
„Trolli-Helau" tönt der Schlachtruf in den vollen Gassen -
Heilbronn, wie es singt und lacht. Die versammelten Stadträte auf der
Ehrentribüne am Marktplatz kommen ungeschoren davon, dürfen ausgelassen
feiern und winken. Die Polizei meldet einen ruhigen Tag „ohne besondere
Vorkommnisse und Verkehrsstaus" und auch das Rote Kreuz hat kaum
Verletzte zu versorgen.
Dafür haben die 40 freiwilligen Helfer des Technischen Hilfswerks (THW)
alle Hände voll zu tun. Mit sieben Fahrzeugen sind die THW´ler im
Einsatz und sperren zahlreiche Straßen ab und warteten darauf, wenn nötig
die Polizei zu unterstützen.
Auch in den Tagen vorab stellte das THW die Verkehrsschilder auf.
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