|
Die Ausbildung beginnt mit der
100- stündigen Grundausbildung. Während dieser Zeit werden die
angehenden THW´ler ausführlich im Umgang der wichtigsten Gerätschaften
des THW, z.B. Motorsägen, Trennschleifer, Notstromaggregaten,
hydraulische Hebezeugen, Greifzug, Ausleuchten von Einsatzstellen,
Arbeiten bei Wassergefahren sowie Holz-, Gesteins- und
Metallbearbeitung ausgebildet. Sprechfunkeinweisung und Verhalten im
Einsatz gehören seit Anfang der 90er Jahre auch zur Grundausbildung.
Am Ende des Ausbildungsprogramms steht eine von einer aus Mitgliedern
anderer Ortsverbände und den betreuenden Geschäftsstellen bestehenden
Prüfungskommission durchgeführte Abschlussprüfung mit theoretischen
Fragen und einer praktischen Prüfung. Nur Anwärter mit bestandener
Abschlussprüfung werden dann verpflichtet.
Danach folgt die Zuteilung zu den jeweiligen Einheiten. Jährlich müssen
die Helfer mindestens120 Stunden Aus- und Fortbildung an den Geräten
und Fahrzeugen sowie Übungen im Zug und mit Einheiten anderer
Fachdienste absolvieren
Führungskräfte und Spezialisten erhalten ihre Zusatzausbildung an den
THW- Schulen in Neuhausen (BWü) und Hoya (NS).
Viele Ortsverbände organisieren über die vom THW geforderte Ausbildung
hinaus noch Fortbildung am Standort, so zum Beispiel Lehrgänge für
Staplerfahrer, Bootsführer, Atemschützgeräteträger bei den Feuerwehren,
Einweisung bei Elektroversorgungsunternehmen oder Dienststellen der
Bahn AG. Außerdem besteht die Möglichkeit im THW den LKW Führerschein
zu machen.
|